Begegnungshaus in Fürstenberg/Havel
Die Dr. Hildegard Hansche Stiftung entwickelt in Ravensbrück ein neues Haus als Ort für Begegnung, Bildung und Gedenken. Dafür wurde ein Doppelhaus in der ehemaligen SS-Siedlung erworben und denkmalgerecht saniert. Das Projekt soll nicht nur den Verfall des Gebäudes verhindern, sondern auch einen neuen, gedenkstättenbezogenen Lern- und Arbeitsort schaffen, der an die Geschichte des ehemaligen Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück erinnert.
Geplant ist eine Nutzung in zwei Bereichen; beide Gebäudehälften sind mit einer Tür verbunden. In einer Haushälfte (Seminarhaus) entstehen Kreativ- und Bildungsräume für Workshops, Podcasts, Ausstellungen und wissenschaftliche Arbeit. Über LEADER wird insbesondere die technische Ausstattung gefördert, wie Smartboard, Podcastraum inkl. Tonkabine und Schnittplatz, Kreativräume mit Arbeitstisch, Hockern, Regalen, Siebdruckzubehör, Tischlerwerkstatt, aber auch Büroausstattung
Das Gästehaus in der zweiten Haushälfte bietet kostenfreie oder kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten für Forschende, Lehrkräfte, Praktikanten und Angehörige von Überlebenden. Hier gehören Möblierung der Zimmer und der Küche, die gleichzeitig als zusätzlicher Arbeitsraum während Projekttagen und als Ausschank bei Veranstaltungen genutzt werden soll.
Zusätzlich werden die barrierefreie Zuwegung (Rollstuhllift) sowie der Begrenzungszaun gefördert.
Das Projekt stärkt die regionale Bildungsarbeit, fördert den Austausch zwischen verschiedenen Zielgruppen und bindet lokale Akteure und Unternehmen ein. Die Ausstattung des Hauses und barrierefreie Elemente wird über LEADER gefördert. (13.07.2026)