Sechste Auswahlrunde für LEADER-Projekte startet
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Obere Havel e.V. startet am 05.01.2026 die sechste Auswahlrunde für die LEADER-Förderung für Vorhaben privater und kommunaler Projektträger aus der Region.
Ziel der Projektumsetzung ist die weitere Belebung und Entwicklung des ländlichen Raums in Oberhavel. Unterstützt werden Vorhaben von Unternehmen aus Handwerk, Gewerbe, Dienstleistungen, Gastronomie und Beherbergung sowie von Kommunen, Verbänden und Vereinen.
Für diese Auswahlrunde steht in der Region 1,67 Mio. EUR zur Verfügung. Weitere Projektaufrufe sind geplant. Ab 05.01.2026 und bis zum Stichtag 15.04.2026 können sich Bürger, Unternehmen, Vereine, Kirche und Kommunen um die Förderung von Projekten in der LEADER-Region Obere Havel bewerben. In Abhängigkeit von Fördergegenstand und Antragsteller liegt der Fördersatz zwischen 45 und 90 Prozent. Bitte reichen Sie Ihr Projekt mit der vorgegebenen Projektbeschreibung beim Regionalmanagement ein. Die Entscheidung zur Projektauswahl trifft die LAG mit dem in der Entwicklungsstrategie festgelegten Bewertungsverfahren in einer Mitgliederversammlung im Mai 2026.
Für die Bewerbung zur Förderung von Vorhaben nehmen Sie bitte rechtzeitig Kontakt mit dem Regionalmanagement auf. Dieses erläutert Ihnen gern die Voraussetzungen für eine LEADER-Förderung. (18.12.2025)
Zweiter Förderaufruf für Kleinprojekte
Auf Grund der positiven Rückmeldung der Kleinprojektträger im Rahmen der ersten Auswahlrunde hat sich die LAG Obere Havel e.V. entschlossen, einen weiteren Aufruf zum Regionalbudget zu starten.
Ab 15.12.2025 und bis zum 25.03.2026 können gemeinnützige Vereine, Verbände, Stiftungen ihre Projekte beim Regionalmanagement einreichen. Die Umsetzung und Abrechnung soll 2026 erfolgen. Voraussetzungen für eine Förderung über das Regionalbudget sind neben ggf. notwendigen Genehmigungen und dem Vorhandensein des Eigenanteils vor allem das Engagement und die aktive Mitgestaltung der Menschen, die das Vorhaben umsetzen wollen. Für Vorhaben mit Gesamtkosten von 3.000 Euro bis maximal 10.000 Euro (brutto) ist eine Förderung von 80 % (das sind 2.400 Euro bis maximal 8.000 Euro) möglich. Es kann maximal ein Antrag pro Kleinprojektträger gestellt werden. Über die genauen Antragsbedingungen berät Sie das Regionalmanagement gern. (12.12.2025)
Mitgliederversammlung mit Projektbewertung
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Obere Havel e.V. traf sich am 10.12.2025 zu ihrer letzten Mitgliederversammlung in diesem Jahr.
Neben Informationen aus dem Ministerium, der Landesarbeitsgemeinschaft der LAG Brandenburgs und dem Forum Ländlicher Raum konnten in der aktuellen Förderperiode hinsichtlich der bearbeiteten Projekte zehn bewilligte Vorhaben bilanziert werden. Außerdem konnte vermeldet werden, daß die sechs Kleinprojekte aus dem Regionalbudget umgesetzt und abgerechnet wurden. Für die kommenden beiden Jahre wurde vom Ministerium wieder ein Budget für die Umsetzung von Vorhaben im Rahmen des Regionalbudgets zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Bewertung der sechs zum fünften Stichtag eingegangenen Projekte. Mit dem positiven Votum haben alle Projektträger die Möglichkeit, ihren Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde einzureichen. (11.12.2025)
Landesweiter Regionalentwicklungsprozess
Für die Koordinierung des landkreisübergreifenden Regionalentwicklungs-prozesses im Nordwesten von Brandenburg übergab Ministerin Kathrin Schneider Fördermittel an die REG.
Am 17.10.2025 trafen sich die Schlüsselakteure der REGIONALE in der Temnitz-kirche Netzeband. Anlass war der Besuch von Ministerin Kathrin Schneider aus der Staatskanzlei Brandenburgs: sie überreichte Steffen Müller, dem Geschäftsführer der Regionalen Entwicklungsgesellschaft (REG), einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 137.500 Euro für die Koordinierung des landkreisübergreifenden Regional-entwicklungsprozesses im Nordwesten von Brandenburg, einem Segment der landesweiten REGIONALE. Hier werden durch die REG zukünftig die Schlüsselprojekte der drei beteiligten Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel im Sinne der landesweiten Regionalentwicklungsstrategie "Stärken verbinden" weiterentwickelt. Diese sind: Brandenburger Tor, Life-Science, Prignitz-Express und Wassertourismus. Die LAG Obere Havel begleitet diesen Prozess insbesondere im Rahmen der Weiterentwicklung des wassertouristischen Schlüsselvorhabens. (17.10.2025)
Ladesäulen für Boote - Oberhavel fördert Investitionen in nachhaltigen Tourismus
Für emissionsfreien Wassertourismus werden Marina-Betreiber vom Landkreis finanziell unterstützt
Ein großes führerscheinfreies Wasserrevier mit Marinas, Bootsverleihern und viel Natur: Die Region der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN) zwischen der Mecklenburgischen Seenplatte und Berlin gehört zu den attraktivsten Wassertourismusrevieren des europäischen Binnenlands. Die WIN widmet sich seit mehr als 20 Jahren dem Ausbau der Infrastruktur – verbindet Reviere miteinander und lässt Schleusen erneuern. Seit Kurzem steht noch ein weiterer Bereich der Infrastruktur im Fokus: die Ladeinfrastruktur für Elektroboote. Um den Wassertourismus nachhaltig weiterzuentwickeln, wird jetzt die Installation öffentlicher Ladesäulen in Marinas finanziell gefördert. Damit werden die Betreiber unterstützt, die Voraussetzung für rein elektrischen Bootsverkehr zu schaffen. In Oberhavel sollen vier Ladepunkte entstehen. Die Landkreise Barnim und Ostprignitz-Ruppin bereiten vergleichbare Programme vor. Insgesamt zwölf Ladestationen für den Bootsverkehr sollen für ein zusammenhängendes, nutzerfreundliches Netz realisiert werden. (Quelle: Landkreis Oberhavel, 16.10.2025)
Erfahrungaustausch mit Sachsen-Anhalt
Wie wird LEADER in anderen Bundesländern gelebt und welche Projekte werden dort umgesetzt? Jährlich veranstaltet das Forum ländlicher Raum aus Neuseddin eine Exkursion in ein anderes Bundesland, um LEADER-Projekt-träger kennenzulernen und Erfahrungen mit den Verantwortlichen auszu-tauschen.
In der letzten Woche hatten wir die Möglichkeit, mit den Kollegen und Kolleginnen der Harzregion in Sachsen-Anhalt in den Austausch zu treten. Veranstaltet wurde dieses Treffen vom Forum ländlicher Raum Neuseddin, welches die LEADER-Regionen Brandenburgs vernetzt. Es gab es interessante Einblicke in die LEADER-Förderung, welche in Sachsen-Anhalt über den Multifondsansatz umgesetzt wird. Dabei haben die LEADER-Regionen die Möglichkeit, Anträge über die jeweiligen LAG sowohl im ELER (Ländlicher Raum) als auch im ESF (Sozialfonds) oder im EFRE (Wirtschaftsfonds) zu stellen. Für die einzelnen Fonds werden dabei Budgets bereitgestellt, die von den LAG genutzt werden.
Neben dem Dialog zwischen den Regionalmanagements, Vorstandsmitgliedern und Verantwortlichen der Ministerien beider Länder konnten wir uns einige bemerkenswerte LEADER-Projekte in der Harzregion anschauen und mit den Verantwortlichen sprechen. (29.09.2025)
Pro Agro Marketingspreis 2026
Bewerben Sie sich bis zum 15. Oktober 2025
Ob kreative Hofangebote, liebevoll gestaltete Ferienerlebnisse oder innovative Vermarktungsideen rund um Natur, Pferd und Land: Der pro agro Marketingpreis 2026 bietet Landurlaubsanbietern die Möglichkeit, ihre neuen Ideen sichtbar zu machen. In der Kategorie Land-, Natur- und Pferdetourismus sucht pro agro nach Konzepten, die Gäste begeistern und das ländliche Brandenburg erlebbar machen. Senden Sie hierfür Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Datenblatt, Produktfoto, Unternehmenslogo) in gedruckter und digitaler Form an marketingpreis@proagro.de.
Die feierliche Preisverleihung findet am 16. Januar 2026 auf der Grünen Woche in Berlin vor großem Publikum auf der Antenne Brandenburg-Bühne statt. (Quelle: Newsletter pro agro, September 2025)
Große Resonanz: Brandenburgs Landtourismus überzeugt mit Ideenvielfalt
Die Bewerbungsphase für den pro agro Marketingpreis 2026 ist beendet – und das Echo war groß. Zahlreiche kreative Konzepte aus dem Land-, Natur- und Pferdetourismus zeigen, wie lebendig und zukunftsorientiert Brandenburgs Tourismusbranche ist. Die eingereichten Ideen beeindrucken durch Herzblut, Nachhaltigkeit und regionale Verbundenheit. Jetzt liegt es an der 12-köpfigen Jury, die besten Konzepte zu küren. Alle Beiträge erscheinen in der Broschüre „Neues aus Brandenburg 2026“. (Quelle: pro agro)