LEADER ab 2028 - LAGen im Gespräch mit Bundestags-abgeordneten
Am 18. März 2026 trafen sich über 30 Vertreter von 15 Lokalen Aktionsgruppen aus sechs Bundesländern zu einem Austausch im Bundestag in Berlin.
Im Mittelpunkt stand die zukünftige Ausgestaltung des LEADER-Ansatzes ab dem Jahr 2028. Im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten wurden Erfahrungen aus der Praxis sowie Anforderungen an die Weiterentwicklung des Programms thematisiert. Dabei ging es unter anderem um verlässliche Rahmenbedingungen für die Arbeit vor Ort, die Nutzung von Fördermitteln sowie die Fortführung gebietsbezogener Entwicklungsstrategien. Der Austausch diente dazu, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und aktuelle Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene einzuordnen. Weitere Informationen finden Sie hier. (Quelle: ForumNews, April 2026)
Zukünftige Ausrichtung der Förderung des ländlichen Raumes
Wie geht es ab 2028 mit der ländlichen Entwicklung weiter?
Ursula von der Leyen betont in dem Antwortschreiben, welches der ELARD (der Zusammenschluß von mehr als 2500 Lokalen Aktionsgruppen der gesamten EU) auf seine Anfrage erhalten hat, dass die Stimme der ländlichen Räume und LEADER in der EU gehört worden sind und den Mitgliedsstaaten die Möglichkeiten eingeräumt werden, sie in ihrer zukünftigen Programmierung zu berücksichtigen.
ELARD sieht jedoch nach wie vor die Gefahr, dass die Mitgliedsstaaten von dieser „Kann-Bestimmung“ keinen Gebrauch machen und den notwendigen Rahmen dafür nicht einräumen. Aus diesem Grund hat ELARD eine Pressemitteilung herausgegeben, deren Übersetzung Sie hier einsehen können (Original in englischer Sprache). (04.03.2026)